Irisdiagnose

Beispiel: Iris mit Ringen, die auf eine Krampfneigung hindeuten
Diese Diagnoseform stammt aus Europa, ist aber eine perfekte Ergänzung zur asiatischen Diagnostik. Bereits im ersten vorchristlichen Jahrtausend wusste man, dass bestimmte Krankheitsbilder in der Iris abzulesen sind. Im 19. Jahrhundert systematisierte der ungarische Arzt Ignaz von Péczely die Irismethode und stellte die erste wissenschaftlich fundierte Topographie der Iris vor.

Die Iris ist quasi eine Landkarte, die die menschlichen Organe und ihren Zustand widerspiegelt. Krankhafte Veränderungen an organischen Strukturen äußern sich beispielsweise in Verfärbungen, Löchern und Ringen. Auch die Form der Pupille kann von der normalen Rundung abweichen. Der Therapeut achtet nun darauf, wo genau welche dieser Abweichungen auftreten, und sichert damit seine anderen Diagnosemethoden ab.